Veranstaltungen im BAIZ

 

 

Montag 01.04. 19:30 Podiumsdiskussion mit dem Mieterforum Pankow:

Mietendeckel für Berlin... und das soll auf einmal möglich sein?

Bei welchen Mietproblemen hilft ein Mietendeckel? Ein Mietendeckel für alle oder sind Alter, Zustand, Ausstattung und Lage der Wohnungen maßgeblich? Welche Rolle spielt das Einkommen der Mieterinnen und Mieter? Wie soll er durchgesetzt werden? Was brauchen Mieterinnen und Mieter für einen Mietendeckel? Mieter der Stadt wollen an der Erarbeitung einer wirksamen Mietbegrenzung mitwirken.

Podiumsdiskussion zum Mietendeckel mit:

Eva Högl ( MdB, SPD)

Mario Hilgenfeld (BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.)

Henrik Solf (AK Mietrecht, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein)

Statement: Andrej Holm: Miet- und Einkommensentwicklung in Berlin

Moderation: Michail Nelken (MFP)

 

Dienstag, 02.04. um 19:00 Warm up 20.00 Uhr Beginn: Einladung zur Maßnahme

Schulungszentrum BAIZ Schönhauser  Allee 26 A, Vortragsraum 1

Lerninhalte: Das Jobcenter unter Androhung von Sanktionen zur Mitwirkung auffordern, es unter einem Berg voller Arbeit begraben und ihm den Spiegel vorhalten. Schließlich brauchen nicht nur verzweifelte "Kunden", sondern gerade auch die Mitarbeiter der Agentur immer wieder: Arbeit - was sonst. Wir wollen uns zu professionellen, fröhlichen Querulanten mit Q-Vermerk in der Akte und Nervensägen mit N-Vermerk weiterbilden. Hat man*frau eine*n wirklich besonders fiese*n „Vermittler*in vor sich, können auch wir fies werden. Wer zeichnen und schreiben kann ist eingeladen seine Texte, Comics, Werke zur Freude der örtlichen Jobcenter zu teilen. Wir nutzen den Abend auch um gemeinsam künstlerische und juristische Bombenbastelanleitungen auszutauschen. Auch die gute alte und hoffentlich bald auch wieder neu entdeckte Solidarität gesellt sich als völlige Einbahnstraße den ganzen Abend zu uns! Sogar aus dem finsteren Verlies des menschenfressenden und grausamen Ungeheuers...

Für Sie an diesem ersten Abend für Training und Qualifizierung moderierend im Vortragssaal der Baiz:

Maria von Bolla: Top-Kundin, Politikerin, Unternehmerin, Schwäbin

Micha Kruppa: Busfahrer und ehemaliger „Kunde“ beim Jobcenter

Ygal Gleim: Wirtschaftsflüchtling, Teilzeit-Profi und Dilettant

 

Donnerstag, 04.04. 20:00 Aus der Reihe: Beleuchtung und Widerstand

Kein Land in Sicht....

Was heißt es in echt, wenn Hamburg, Berlin & viele Städte sich als sichere Häfen bezeichnen? Was können wir von Palermo lernen? Wie lässt sich die Festung Europa knacken?

Solidarische Städte als Gegenentwurf zu zynischen Nationalstaatsgebilden sind eine Möglichkeit aus dem theoretisch solidarisch sein zum konkreten Handeln überzugehen.

Only click & like ändert nix...Empörung in den sozialen Medien zu zeigen reicht nicht.... Reflexionen über neue Handlungsmuster, Strategien die aus dem Zirkeldenken in immer gleichen Peergroups herausführen, können nur mit real existierenden Menschen entstehen. Es wird vor Ort gedacht, gestritten und konkret gemacht werden müssen, damit der Landgang für alle, die unterwegs sind Realität wird, all over the world.

Auf dem Podium: Mario Neumann. Aktivist & Autor u.a. von :  Jenseits von Interesse & Identität: Klasse, Linkspopulismus & das Erbe von 1968 und Die Solidarität der Städte

 

Sonntag, 07.04. 16:00-18:00  Messerschleifen

Klingen aller Art: Küchen-, Outdoor-, Brotmesser (Wellenschliff) und Scheren. 

 

Mittwoch, 10.04.19:00  A-Laden Experience (ALEx):

Mit dem Elektromobil auf die „Kurzschluss-Strecke“

Reiche Ärsche setzen sich jetzt in hochgetunte eSUVs / Hybrids und idiotische PORSCHE-Surrogate und geben G...ummi bis die Reifen rauchen! Mit 182 auf dem Stadtring geblitzt – wollen wir dafür TESLA & Co.? Noch mehr lautlose gefährliche Raser? Abregeln: 130-150 Spitze sind genug und dann reichen die Akkus viel weiter. Und kleinere Karren tuns auch.

Die eMobilität wird als die Lösung aller Klimafragen angepriesen, ist aber nur ein Teilproblem. Und wie werden die ePower-Kaleschen produziert? Wer muss für die „seltenen Erden“ bluten? Lithium für Batterien aus dem Dreiländereck Bolivien-Argentinien-Chile mit unkalkulierbaren Umweltfolgen? Kobalt und andere „seltene Erden“ aus dem bürgerkriegsgebeutelten Blutdiamantenland Kongo? Mit Kohlestrom in Polen „saubere Akkus“ bauen? So geht es nicht. Es geht auch ganz anders – selbstorganisiert, selbstverwaltet. Wir zeigen auf, wie.

Solar-, Wind- und Wasser-Strom, sowie Biogas und Erdwärme müssen ökologisch eingesetzt werden und den ÖPNV völlig elektrifizieren. So schnell wie irgend möglich. Das Kapital- und Polit-Bonzentum hat Jahrzehnte verplempert, in denen die Alternativen schon möglich waren und auf dem Tisch lagen. Millionen Menschen sind deswegen qualvoll gestorben. Energieversorgung muss dezentralisiert und den Konzernen entzogen werden. Schluss mit Shareholder-Value – auf in eine selbstverwaltete, selbstbestimmte ökologische Zukunft mit Cradle-to-Cradle Technik!

 

Donnerstag, 11.04. 19:00 Drecksack-Release

Die Autoren sind: Gerd Adloff, Anna Maria Pawlicki, M. Kruppe, Erik Steffen, Florian Günther
 

 

Samstag, 13.04. ab 20:00 Wello Rausch's Karaoke Gala #3

Singen, performen, tanzen, trinken & leuchten im Glanze eurer Lieblingssongs! Sieben Jahrzehnte von Glück bis Frust stehen zur Auswahl aus allen Stilen! Von euch in Brand gesetzt auf der schicken Baiz Bühne mit perfekten Sound & herzlichem Ambiente! keep empathy burning

 

Mittwoch, 17.04. 19:30 „Directors Lounge“ zu Gast in der MDR VIII. (33)

Einmal im Jahr ist „Directors Lounge“ (DL) bei uns zu Gast und bringt sich  in die Debatte ein. Heute stellt DL das Projekt des ukrainischen Regisseurs und Nestors der osteuropäischen Tier- und Menschenrechtsbewegung Igor Parfenov „ Nonconformity“ vor, der grundsätzliche Fragen des Zusammenlebens einer Gesellschaft stellt. Im Mittelpunkt des mehrschichtigen Epos, das auf den Werken von Leо Tolstoy basiert, steht eine zurückgezogene Existenz von Bergdorfbewohnern. Fjodor ist ein Metzger, ein Mann mit Vergangenheit. Im gleichen Dorf gibt es eine Nervenheilanstalt. Die Hauptverwaltung ist ein Schwarzmarkt und Organhändler. Unter den Patienten befindet sich eine Enkelin eines Kriegsveteranen, der im Austausch für ihre Freiheit seines Hauses beraubt wird. Er verhungert..... Den Esel zum Schlachthof zu bringen, ist die letzte Chance zu überleben. Durch Zufall trifft das Mädchen den Metzger. Aber sie weiß, dass sie sterben wird. Der Metzger spürt auch seinen bevorstehenden Tod. Sie haben beide Geschichten zu erzählen....- nix für schwache Nerven !

Igor Parfenov UA Nonconformity 2013 

 

Donnerstag, 18.04. aufstehen!-Stammtisch

 

Dienstag, 23.04. 19:00 Welcome to Hell?! – linke Bewegung in Polen
Polen gilt zusammen mit Ungarn Italien und Österreich als Speerspitze der nationalistischen und autoritären Offensive in der Europäischen Union. Hierzulande gilt Polen als Hochburg rechter christlicher Fundamentalisten. Wenig bekannt ist das Polen auch eine gesellschaftlich fest verankerte freiheitliche Tradition besitzt und progressive Bewegungen in der polnischen Geschichte eine sehr wichtige Rolle gespielt haben. Hierzu gehört das Wirken von anarchistischen und sozialistischen Aktivist*innen, wie z.B. Rosa Luxemburg.

Anlässlich der bevorstehenden Europawahlen wollen wir die Gelegenheit nutzen, linke Bewegungen, Akteure und Strömungen und ihre historische Verankerung in Polen vorzustellen.

Gemeinsam mit linken Aktivist*innen aus Polen möchten wir den Blick auf Initiativen und linke Organisierungen sowie die Perspektiven deutscher und polnischer Zusammenarbeit gegen den Rechtsruck in Europa richten.

 

Mittwoch, 24. April, 20 Uhr / THEATER vom Tallercito: El gitanillo / Der kleine Zigeuner

von Federico García Lorca

1931 schrieb Lorca im republikanischen Spanien seine Dichtung des Cante Jondo. Das Werk beinhaltet einige markante Texte über die Guardia Civil - Spaniens berüchtigte kasernierte Polizei. Mit der unfassbaren Realität konfrontiert, stellt er in ihnen auf höchst poetische Art Menschlichkeit und Toleranz sowie eigenständiges Denken und Mut der Repression und Mordlust der damaligen Machtanwärter gegenüber.

Diese Texte, seine Homosexualität und sein Engagement für die Unterdrückten sollten ihn 1936, nach einer Festnahme beim Militäraufstand, das Leben kosten. Seine Poesie jedoch lebt weiter.

Mehr als 80 Jahre später, Ende April 2019, befindet sich sein Geburtsland - Spanien – „wahlmäßig“ wieder auf dem Scheideweg zwischen Licht und Schatten, zwischen vager Hoffnung oder rechter Barbarei…

Tallercito möchte dringend daran erinnern!

In spanischer Sprache m. d. Ü.

Mit: Judith Zabel, Sergio Goñi, Felipe Orobón

www.tallercito.de

 

Donnerstag, 25.04. 20:00 Ein Abend mit Hisztory & Tintenwolf
Hisztory: Er ist der Punk unter den Liedermachern, der schon eine ganze Menge Leben mitgekriegt hat. Mit seinem eben erschienenen dritten Album “Der kleinen Leute Lied.” verdient der aus dem Erzgebirge stammende Vagabond-Country-Folker jede Aufmerksamkeit, denn seine aktuellen Texte und Themen sind politisch reflektiert und überzeugen mit klarer unbestechlicher Haltung, mitfühlend und tolerant. Hisztory begnügt sich schon lange nicht mehr mit Gesellschaftskritik á la Fidl Kunterbunt, als der er mit seinem autonomen Bären Markus Rabatz bis 2010 als unterwegs war. Keine Parolen, keine Plattitüden und nicht nur Wut; hier singt einer aus ganzem Herzen den Menschen ins Gewissen.
Dieser deutschsprachige Liedermacher hat Straßenstaub auf seinen Schuhen und singt über Menschen ohne Lobby.Hisztory ist ein packender, unterhaltsamer wahre Geschichtenerzähler
Tintenwolf: Meas Wolfstatze schreibt Gedichte, »autonome Hippie-Punk-Lyrik«, um genau zu sein. Als Tintenwolf führt der thematische Streifzug dabei von der Liebe über das Leben an sich bis hin zu politischen Themen. Manche der Gedichte vertont Tintenwolf mit verschiedenen Künstler*innen. Tintenwolf hat eine Utopie einer Welt voll Freiheit, Liebe & Respekt – hierfür wird die Notwendigkeit eines internationalistischen Klassenkampfes gesehen.

 

Samstag, 27.04. 20:00 Kneipenquiz: Straße der Besten

Straße der Besten ist eine Quizshow für Ratekollektive von 2-5 Leuten. Es gibt wie immer keine Teilnahmegebühr, dem zweiten und letzten Team winkt jeweils Perlwein, den Gewinnern dafür jede Menge Ruhm. Wir suchen immer potentielle Quiz-Veranstalter_innen - Ihr könnt Euch gerne unter quiz[ät]baiz.info melden. Das Beste: Für die Spielleiter_innen sind die Getränke natürlich frei...

 

Montag, 29.04. 20:00 Lesung mit Tomer Gardi

Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, lebt in Berlin. Er studierte Literatur und Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin. Gardis literarischer Essay "Stein, Papier" wurde 2011 veröffentlicht (dt. 2013). 2016 erschien sein Debütroman Broken German bei Droschl. Einen Auszug daraus hat er bei den 40. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt gelesen. Das Hörspiel zu "Broken German" (SWR-Produktion, Regie: Noam Brusilovsky) erhielt 2017 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. 2019 erhält er mit seinem zweiten Roman "Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück" das Alfred-Döblin-Stipendium.

»Einer, der in keine Schublade will. Nicht in Deutschland, nicht in Israel.« (Doris Akrap, taz)

»Gardi beherrscht die Sprache nicht, er lässt ihr freien Lauf. Spielerisch setzt er sich über Rechtschreibnormen hinweg und erfindet einfach neue Vokabeln, dort, wo sie ihm fehlen. Das Resultat ist nicht nur umwerfend komisch, sondern liest sich auch überraschend flüssig.« (Claudia Gschweitl, Ö1)

 

Dienstag, 30.04. 18:30 Künstler*innenbühne Schaunwama

Schaunwama ist eine KünstlerInnenbühne, die alle 2 Monate in der Baiz stattfindet. Wir bringen viele Künste und kreative Menschen zusammen: Live Painting, Musik, Poetry Slam, Schauspiel...diese werden mit charmanter Moderation und professioneller Tontechnik umrahmt und der Baiz-Tresen versorgt wie immer mit Bier und Co. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns aber über einen "Austritt", der zu 100% von uns weitergegeben wird. Das eingenommene Geld bekommt, wie letztes Mal, die Organisation "International Women Space Berlin", die sich für die Rechte geflüchteter und von Diskriminierung bedrohter internationaler Frauen in Berlin einsetzt. Anmeldungen für KünstlerInnen unter: mail.schaunwama@gmx.de

Ladet gern FreundInnen, Familie oder Lover ein und sprecht über uns. Wir wollen uns Werbung nicht leisten, damit wir möglichst viel Geld für die Organisation sammeln können. Wir freuen uns auf Euch! 

 

  

BAIZ-Wort-Rätsel September 2017 zum Download
kwr1709lay.pdf
PDF-Dokument [1.7 MB]

+ + + immer montags von 18:30-19:30 Uhr + + + 

Offene Mieterberatung von Rechtsanwalt Henrik Solf mit Unterstützunge der Bezirksgruppe Prenzlauer Berg der Berliner Mietergemeinschaft

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+++ Deutschunterricht für Geflüchtete +++

Lerngruppe I [Anfänger*innen] 1.Dienstag im Monat 16-18:00]

Lerngruppe II [Fortgeschrittene] (A2.2) 3.Di. im Monat 16-18:00]

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Kultur- und Schankwirtschaft

Schönhauser Allee 26A

10435 Berlin

 

Physisch:

täglich ab 16:00 bis

Barmensch am Ende

 

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