+ + + + aktuelle Nachrichten zum Straßenfest + + + + 

 

 

Die Spatzen pfiffen es ja schon den Dächern: Wegen aus unserer Sicht völlig überhöhter Anmeldegebühren müssen wir das eigentlich schon fertig geplante Kiezfest am 02.Juni auf dem Bürgersteig der Wörther Straße leider absagen. Zurzeit ist es in diesem Bezirk scheinbar nicht möglich, so etwas in einem finanziell erträglichen Rahmen zu organisieren - auch ein informelles Gespräch mit dem Bürgermeister ermöglichte aufgrund der geltenden Bestimmungen leider keine bezahlbare Lösung...

Wir werden an dem Tag auch keine Teilveranstaltung im Laden machen: verständlicherweise möchte jedeR seinen/ihren entsprechenden Beitrag im Programm unterbringen und wir müssten dann entscheiden, wer "darf" und wer nicht zum Zuge kommen kann.

 

So weit, so schlecht...

Beste Grüße vom BAIZ

 

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Es gibt leider schlechte Nachrichten von der Beantragung unseres Kiezfestes in der Wörther Straße am 02.06.: Nachdem wir uns vor einigen Wochen entschlossen hatten, es mal gemeinsam mit Gäst*innen und Unterstützer*innen mit einem Straßenfest auf dem Bürgersteig der Wörther zu probieren und nach überwältigender Resonanz schon innerhalb weniger Tage ein achtbares Programm zusammenstellen konnten (siehe unten) liegen nun erste behördliche Auflagen und Gebührenforderungen vor, die eine Durchführung der Veranstaltung aus Kostengründen in der ursprünglich geplanten Form eher nicht zulassen:

Die Eingruppierung der Veranstaltung durch das Umweltamt als "störend" (kein Witz, heißt im behörd*innendeutsch so) zieht Gebühren für das Betreiben einer Musikanlage plus Kosten für Einpegelung und Verplombung der Anlage nach sich. Die dazu im Bescheid veranschlagte und verpflichtende Obergrenze von 70db wird (mal zum Vergleich) BAIZ-indoor schon an mittelmäßig besuchten Abenden mit eher dezenter Tresenmusik alleine durch das Stimmengewirr erreicht. Trotz Zahlung sämtlicher Gebühren bleibt am Veranstaltungstag bei Beschwerden "... der Widerruf der Genehmigung und ggf. der Abbruch der Veranstaltung (z.B. durch hinzugerufene Ordnungskräfte) ausdrücklich vorbehalten." (aus dem Bescheid)

Plus der anderen Gebühren u.a. für Gehwegnutzung und GEMA marschiert der Etat nur für die Bürokratie zielstrebig auf die 2500,- Euro zu und dann beginnen erst die eigentlichen Kosten, die bei uns, vorsichtig geschätzt bei vielleicht 500,- Euro plus X liegen würden. Ein Kiezfest, dass nun auch für Bühne, Technik, Bands, Miettoiletten, Strom, etc. noch extra bezahlen müsste, bedarf schon zahlreicher Erbtanten/Onkel oder anderer Sponsor*innen, aber die stehen bei solchen Veranstaltungen erfahrungsgemäß eher nicht Schlange...

Weil es das erste Mal ist, müssen wir auch bei den Besucher*innenschätzungen vorsichtig sein, angemeldet war es für 130 Menschen.

Dass bei diesen Zahlen das Fest über den Getränkeverkauf inmitten von Kaufhallen und Spätis nicht einmal ansatzweise kostendeckend zu betreiben ist, erfordert nicht extra einen Anruf bei "McKinsey". Außerdem muss natürlich noch mit schlechtem Wetter (Strandwetter über 28 Grad bzw. deutlich kälter und Regen) gerechnet werden, womit dann Gastro-Einnahmen für den Gesamtetat eher zu vernachlässigen wären, die Gebühren und Festkosten aber natürlich trotzdem bleiben.

Wie nun weiter? Erste Vorschläge bewegen sich zwischen:

- einer kompletten Absage (sicher die sauberste und radikalste "Lösung"),

- einer kleinen Variante mit Kultur ausschließlich indoor und Ständen im Biergarten, aber Anfang Juni ist mit höheren Temperaturen zu rechnen und wer will da Samstagnachmittag drinnen Musik hören und außerdem könnte es Konflikte wegen dann auf "öffentlichem Straßenland herumlungernden" Menschen geben ("ab 3 Leute is Zusammenrottung" ;-) ),

- einer wie auch immer gelagerten politischen Veranstaltung, die diesen Gebührenmissstand für Kiezfeste anprangert, und in einem kleineren Rahmen auch ein stückweit ein (dann gebührenfreies) Straßenfest sein könnte.

- oder alles wie geplant und wir finden ganz schnell Sponsor*innen

Da im BAIZ immer noch kostenintensive Umbauten geplant sind (Verbesserung des Raumklimas [Abluft und evtl. auch Kühlung im Sommer], Verbesserung der Abwasseranlage gegen ständige Verstopfungen, Isolierglasfenster und -Türen im Veranstaltungsraum) und wir nicht zuletzt durch den Kauf noch massenhaft Außenstände haben, ist die Bezahlung der Gebühren vor unseren Gästen und Unterstützer*innen für letztere Variante aber eigentlich nicht zu rechtfertigen...

Deshalb gibt es am 02.Mai um 16:30 ein kurzes Treffen über das "Wie weiter" im BAIZ - an dem Tag gilt ja "Wir haben Zeit", viele von uns sind vermutlich sowieso in der Nähe und meine Tresenschicht endet um 16:00 ;-).
 
Die Info geht an BAIZ-Crew,  die ehrenamtlich Beteiligten, über den BAIZ-Verteiler, sowie BAIZ-Homepage und Facebookseite und auch schon an erste befreundete Bezirkspolitiker*innen (natürlich mit der Bitte um Unterstützung ;-) ).

Auf jeden Fall sollte es über den Vorgang eine Presseerklärung geben, die dann (gerne mit Eurer Unterstützung) auf den regionalen Blogs veröffentlicht und auch an Zeitungen geschickt wird. Möglicher Arbeitstitel: "Schlaft gut und macht die Augen nur fest zu oder warum es (vermutlich) im Prenzlauer Berg kaum noch Kiezfeste gibt".

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Samstag 02.06. ab 16:00 Kiezfest auf
der Wörther: "Bewegung am 02.Juni"

Ursprünglich geplantes Programm:

Musik outdoor ab 16:00 mit:
3Accordband - Dudelsack, Fidel & Co.
The Maze - Piano/GitarrenRock
Bluesbrigade - Blues/Rockblues
Kokokollektiv
Bolschewistische Kurkapelle schwarz/rot

BAIZ-Indoor-Bühne ab 17:00:
Bert Papenfuß, Rex Joswig (herbst in peking) &
Ines Budrow: Szenische Lesung zum 2.Juni

ab 18:00
Der neue Film von Mike Spike Froidl zum 2.Juni

19-22:00
Prenzlauer-Berg-Dokus

außerdem:
Infostände / Siebdruck / Soli-Nähen & Schleifen /
Seifenblasen / Schachstand von SV Berolina Mitte
e.V. / Flohmarktstände / uvm.

BAIZ interaktiv

Seit über 10 Jahren betreiben wir die Kultur- & Schankwirtschaft BAIZ und versuchen, unser kulturelles/politisches Angebot und günstige Preise in einer angenehmen Atmosphäre unter einen Hut zu bringen. Dabei sind wir auf Eure Mitarbeit angewiesen. Da die Absicherung der Infrastruktur viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt, freuen wir uns über Deine Veranstaltung. Wir stellen Raum, Heizung, Technik [siehe nächster Absatz] und machen in unserem Rahmen Werbung.

Bitte nur Veranstaltungen maximal in Kneipenlautstärke [also eher Vortrag, Lesung, “Kleinkunst“ und nicht jede Woche 20 Anfragen wegen Punk/Garagen/Post/Noise/ Metal/Crunch/u.a. - lieber mal inner KvU, Köpi, im Schokoladen oder noch woanders probieren.  Vielen Dank!!!

Der Termin müsste immer bis zum 10ten des Vormonats feststehen, damit er noch ins BAIZ-Heft kommt.


Unsere technische Ausstattung:

6-Kanal-Mixer [ 4xMono, 1xStereo ], 6 Mikros [ 2x Grenzfläche für Lesungen/Podium, 2x SM58 und 2 andere Gesangsmikros], 3 Mikrofonständer, 3 Tischmikroständer, kleine Lichtanlage, E-Piano, DVD/Blueray-Abspielgerät, Videobeamer [ HDMI und VGA-Kabel von der Bühne zum Beamer sind fest verlegt ].

ACHTUNG: Wegen immer wiederkehrender Kompatibilitätsprobleme (wir können nicht alle 3 Computersysteme mit der jeweils ältesten/neuesten bzw. bekanntesten/ unbekanntesten Software vorhalten) bitte einen Laptop mitbringen, auf dem Eure Filme/ Präsentationen/ Diashows auch laufen - ein usb-Stick alleine reicht nicht! 

Keine Monitoranlage, aber der Raum ist sehr gutmütig... Komplizierteres müsste selber mitgebracht werden, dann bitte mit Rücksprache über Mail mts[ät]baiz.info.

 

BAIZ ist Freiraum

Aufgrund unseres “niedrigschwelligen Angebots“ können sich immer mal wieder Menschen zu uns verirren, die aufgrund eines hohen Alkoholspiegels oder einer geringeren Auffassungsgabe [oder beidem] nicht sofort bemerken, dass hier andere Prioritäten gesetzt sind, als in Ihrer Lieblingsbar auf “Malle“. Deshalb hier noch mal deutlich: Wir wollen ein Freiraum sein, in dem sich jede/r wohl und sicher fühlt. Egal ob frau, mann, trans, queer oder wie der Mensch sich sonst definiert. Jede/r die/der bei uns arbeitet, ist für Probleme offen, die an uns herangetragen werden, wird darauf in angemessener Form reagieren und den Menschen nicht in Frage stellen. Natürlich können wir nur tätig werden, wenn Ihr uns ansprecht, denn es ist bei uns streckenweise sehr voll und der Mensch, der allein arbeitet, kann seine Augen und Ohren auch wegen unserer verwinkelten Räume nicht überall haben. Deshalb zögert bitte nicht, Euch bei unangenehmen Situationen direkt an den Treser / die Treserin zu wenden…

 

Alles so schön bunt hier

 

Wieder mal müssen wir unserem Ärger über das Vollgeschmiere von Baiz-Mobiliar und Wänden Luft machen – diese Flächen sind hierfür einfach nicht vorgesehen, die meisten Gäste mögen den Laden, so wie er ist und nicht zuletzt sind wir kein Jugendklub. Die Beseitigung dieser „Reviermarkierungen“ nimmt mittlerweile einen festen Teil in unserer Arbeitszeitstatistik ein – diese Arbeit macht nämlich keineR von uns ehrenamtlich, …

Auf den Klos müssen die gefliesten Flächen aus hygienischen Gründen regelmäßig gereinigt werden, der Rest der Wände und Decken ist zur Verschönerung freigegeben. Falls Ihr an die letzten Freiflächen noch nicht rankommt, könnt Ihr Euch am Tresen gerne einen leeren Bierkasten ausleihen…  

Wer schon mehr als den eigenen Namen schreiben kann: wir könnten uns auch vorstellen, für wirklich gelungene Einzelmotive eine Fläche im BAIZ freizugeben.  Wer mehr Material hat oder sich mit anderen zusammentut: Wir suchen immer Inhalte für die Bilderrahmen im Hinterzimmer für Ausstellungen. 

BAIZ-Wort-Rätsel September 2017 zum Download
kwr1709lay.pdf
PDF-Dokument [1.7 MB]

+ + + immer montags von 18:30-19:30 Uhr + + + 

Offene Mieterberatung von Rechtsanwalt Henrik Solf mit Unterstützunge der Bezirksgruppe Prenzlauer Berg der Berliner Mietergemeinschaft

 

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  + + Jeden 1. Donnerstag von 18:30-19:30 Uhr + + 

Kostenlose Finanzberatung zu Steuern & Co, aber nicht nach §5 StBerG, bei komplexen Problemen gerne anmelden unter

Steuerkollektiv[ät]steuermann.online

 

BAIZ

Kultur- und Schankwirtschaft

Schönhauser Allee 26A

10435 Berlin

 

Physisch:

täglich ab 16:00 bis

Barmensch am Ende

 

Virtuell:

allgemein/administrativ:

mts[ät]baiz.info

Kulturbühne:

baizberlin[ät]googlemail.com

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Infos zum BAIZ-Film unter

http://film.baiz.info/