Einen wunderschönen,
Weltweit wird deutlich mehr Scheuer angebaut als verkauft. Die Lappen davon gehen gerne mal in die Politik, für das „Lebensmittel“ macht die EU aber nun einem damit verbundenem Etikettenschwindel endlich den Garaus: Das Produkt Scheuermilch darf nur noch vertrieben werden, wenn es wenigstens rudimentäre Anteile des ehemaligen Verkehrsministers enthält. Und noch ein Fall auf kommunaler Ebene: Das Berliner Wappentier muss sich umgehend einen neuen Namen suchen: Die Opposition teilte mit, im Falle ihrer Wahl würde sie diese Änderungen jeweils wieder rückgängig gemacht machen und Andreas und „Zukunftsministerin“ Dorothee müssten sich ihrerseits neue Namen suchen...
Zumal Zweifel an der Zukunftsorientierung der Stadt Berlin auch anderswo bestehen: Ein "Nein! Doch! Ohh!" gibt es für die Einweihung der A 10.000: Das "Verkehrskonzept" dahinter ist ungefähr so alt wie der Film von Louis de Funés, aber lässt sich vielleicht doch noch modernisieren: Als Fahrradschnellweg auf der einen und begrünte Flaniermeile mit Gastro und Kultur auf der anderen Spur...
Dass es auch anders geht, zeigt der Bezirk Pankow: Im Sommer von uns auf fehlende Fahrradabstellplätze angesprochen, wurde prompt Abhilfe geschaffen - die im Dunkeln leider etwas schwer erkennbaren Fahrradbügel sind über die gesamte Kreuzung verteilt - und die Parkplatznot der BAIZ-per-Fahrrad-Besuchenden hat somit ein Ende. Chapeau!
Ach ja, am 29.11. bleibt [wie jedes Jahr] wegen einer geschlossenen Gesellschaft zu.
[aus dem märz 2022-editorial immernoch gültig...]
junge welt vom 13.Januar 2021