Donnerstag, 19.05. 20:00 Buchvorstellung: Generation Hoyerswerda - Das Netzwerk militanter Neonazis in Brandenburg Heike Kleffner (Hg.), Anna Spangenberg (Hg.)

Brandanschläge, Morde und Überfälle – in den 1990er-Jahren verbreiteten rechte Gewalttäter Angst und Schrecken in Brandenburg. Ihr Vorbild: »Hoyerswerda« – die sächsische Stadt, aus der 1991 nach schweren Krawallen Flüchtlinge evakuiert worden waren. 
Dieses Buch zeichnet nach, wie Brandenburger Neonazis sich radikalisierten, Untergrundzellen aufbauten und Anschläge begingen. Schließlich wird gezeigt, wie die »Generation Hoyerswerda« heute die Proteste gegen Flüchtlingsheime anfacht. Droht eine Welle rechter Gewalt, mit Pogromszenen wie vor 25 Jahren?

 

Freitag, 20.05. 19-21:00 Social Worldcup 2018 - Kick off

Berliner Kiezkickers,

Unser Crowdfunding für den Social World Cup 2018 startet offiziell am 20.05.2016. Ihr seid unsere Crowd in Berlin, mit euch zusammen startet der SWC in der Hauptstadt - in den zwei Stunde der Veranstaltung (ab 21.00 Uhr übernimmt die Babelsberger Fanszene den Laden) erwartet euch ein Feuerwerk aus dem Eventbereich: 

- Wir starten mit einer Lasershow - deswegen alle pünktlich da sein!

- Danach zeigen wir euch unser Crowdfunding-Video

- Um 20.18 Uhr gibts ein gemeinsames Gruppenfoto zu Ehren des Crowdfundingstarts.

- Ab 20.18 Uhr kann jeder der mag, spenden - vor Ort. Für unser Projekt und für Bier an der Bar. Jede Spende hilft unserem Projekt, der Bar und euch. 

- Zum Abschluss der Veranstaltugen werdet ihr mit Karmapunkten übergossen.

 

http://www.socialworldcup.com/

https://www.facebook.com/socialworldcup/

 

Samstag, 21.05. 20:00 Kulturbühne: SHEEF - Punkrock aus Berlin

Raina(Git/Voc), Lipp (Bass/Voc), Torsten (Git/Voc) und Oli (Cajón/Voc) treten an diesem Abend in einer Akustik-Version mit neuen und alten bearbeiteten Songs auf.

Sie verzichten dabei gänzlich auf stromverstärkte Gitarren und Verzerrer.

Die Songs mit ihren nachdenklichen und aus dem Leben gegriffenen Texten gehen dadurch besser ins Ohr.

Laßt euch überraschen und kommt vorbei!!!

Eintritt: Spende - www.sheef.de

 

Sonntag, 22.05. 20:00 Der Störenfried [D 1940, 12min.] Das Eindringen eines feindlichen Fuchses verwandelt den Wald in ein wehrhaftes Bollwerk. Interessant: Die ebenfalls von Hans Helds 1958 produzierte Bundeswehr-Werbung "Einigkeit macht stark" nutzt dasselbe Motiv, der "jüdische Fuchs" wird nur durch den feindlich gesinnten "Russischen Bären" ersetzt.
 

Das höhere Prinzip

CSR 1959, 104 min., sw, R.: Jirí Krejcík nach der Erzählung von Jan Drda, D.: Frantisek Smolík, Jana Brejchová, Ivan Mistrík, Jan Smid, Alexander Postler;

"Protektorat Böhmen und Mähren" im Frühjahr 1942: Während Schüler der Abschlussklasse eines Gymnasiums sich auf ihre Abiturprüfung vorbereiten, wird Obersturmführer Reinhard Heydrich von Attentätern getötet. Auch ihre Schule gerät ins Visier der Vergeltungsmaßnahmen der SS: Weil sie ein Zeitungsfoto Heydrichs mit Kritzeleien versehen haben, werden drei der Abiturienten nach der Denunziation durch einen Mitschüler von der Gestapo verhaftet und standrechtlich zum Tode verurteilt, das vorgegebene Soll an Erschießungen muss stimmen. Einzig die Klassenkameradin Jana und der Lateinlehrer Málek versuchen, ihre Freilassung zu erwirken. Seine Schüler nennen ihn “Das höhere Prinzip”, weil er fest an das von antiken Philosophen hergeleitete Prinzip der Sittlichkeit glaubt, an die klassischen Ideale des Rechts und der Menschenwürde, doch auch im Lehrerkollegium gibt es unterschiedlichste Reaktionen...

Der Film wurde in den Filmstudios Barrandov gedreht. In der Bundesrepublik durfte er bis 1965 wegen „Deutschfeindlichkeit“ nicht gezeigt werden.

 

Montag, 23.05. 20:00 Podiumsdiskussion: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg...

Reflexionen über Antifa-Arbeit ab den 80iger Jahren bis Heute.

Diskussion zwischen Dietmar Wolf, Lorna Johannsen und Aktivist*innen der NEA über Veränderungen und Konituitäten innerhalb ihrer Arbeit. Nachgegangen werden soll auch der Frage, ob es in Anbetracht der aktuellen politischen Situation in der BRD und in Europa noch sinnvoll ist, politisch

ausschließlich als Antifa zu agieren bzw. ob die regional agierenden Gruppen überhaupt noch genügend Kräfte mobilisieren können, um der immer breiter aufgestellten Rechten entgegen zu treten. Innerhalb derer sich, z. B. in der AfD [die nach Ausfassung des VS nicht beobachtungswürdig ist] ebenso Skins wie NPDler und was sonst so kreucht und fleucht an faschistoiden, völkischen und reaktionären Gestalten finden lässt...

Rechts ist in, etwas völkisch wieder chic. Nach dem Krieg ist vor dem Krieg? Nein! Nie wieder Faschismus! Das galt gestern, stimmt heute und auch morgen.

 

Die Deutschen sind vom Faschismus nicht befreit worden, er ist ihnen nur weggenommen worden.  Daniela Dahn am .28. Jan. 2015

 

Dienstag, 24.05. 19:00 Slam a la Card
Jeden zweiten Monat versammeln sich vier der besten Slampoeten und Lesebühnenautoren der Hauptstadt in der Baiz, um sich die Liebe des Publikums zu erspielen.
Dabei dreht sich alles um Text, Performance und das richtige Ass im Ärmel. Die Poeten haben in 3 Runden jeweils 5 Minuten Zeit, ihre jeweiligen Kontrahenten zu übertrumpfen.
Ein Kartenspiel der Poesie, wie ihr es so noch nicht gesehen habt.

Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30, Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
 

Mittwoch, 25.05.19:00 A-Laden Experience (ALEx):

FREIE LIEBE für Alle! - Erörterungen zum ältesten Herrschafts-Verhältnis der Welt

„Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“ Aber es muss ja kein Herrschaftsverhältnis sein. Im Wonnemonat MAI schauen wir mal, wie es mit der sog. Freien Liebe bestellt ist – einer Uraltforderung der Anarchist*innen. Seit '68 alles paletti? Oder alles verklemmt wie eh und je? Polyamouren in Single-Citys? Wo geht’s denn nun ins Freie?
Der Traum von Liebesverhältnissen ohne Druck, Eifersucht und Ausraster ist älter als die Idee des Anarchismus. Anthropologische und sexualpsychologische Forschungen gaben Anlass zu der Hoffnung, dass so etwas möglich sein könne. Allerdings sind z.B. die Sitten der Trobriander (Salomon Inseln) offenbar nicht ohne Weiteres auf europäische Lebensverhältnisse übertragbar. Auch vermeintlich „offene“ Beziehungen geraten immer wieder auf die Klippen des Beziehungsdramas, das seit der Antike so viele Bücher und Bühnen füllt. Den meisten ist das zu anstrengend und mensch hockt lieber vernagelt in seiner „Zweierkiste“ mit oder ohne Seitensprung. Klar ist, dass die Entwicklung aus der repressiven Moral, die vor allem von Religiösen vertreten wurde und wird, nicht zu Ende ist. Der Kampf um freies Lieben und Leben scheint im Gegenteil gerade erst richtig zu beginnen. Eine Diskussion über Freie Liebe scheint zudem eine Luxusdiskussion, da ein großer Teil der Menschheit immer noch nicht einmal freie Partnerwahl hat und „Ehrenmorde“ insbesondere in der islamischen und hinduistischen Welt (wie früher auch in christlichen Gefilden!) an der Tagesordnung sind – täglich mehr als zwei. Nicht zu reden von der grausamen Praxis der Genitalverstümmelung.

 

Donnerstag, 26.05. 20:00 Kulturbühne: The Bribe and the Mockery & Philipp Taubert.

Sie machen nichts so richtig, alles ein bisschen und das meiste irgendwie falsch. Das ist aber nicht schlimm, denn das eigene Scheitern mit Galgenhumor zu nehmen hinterlässt traurig komische Melancholie, erzählt Verlierergeschichten, bietet eine Schulter zum Anlehnen. Wenn die Gitarre knarzt und das Knacken des halb kaputten Casio Keyboards an die Kindheit erinnert, entfaltet sich wohlig warme Intimität. Dann legt sich eine Hand auf die Schulter und sagt dass alles den Bach runter geht, aber halb so wild, schließlich sitzen wir im selben Boot.

Zum Beispiel mit Philipp Taubert als Support. Der Berliner Liedermacher, sich selbst begleitend an der Akustikgitarre, bietet eine ungezwungene Einfachheit der Musik und eine auffällig raue Stimme. Die einzigartigen Texte setzt er eingängig leicht aber auch packend emotionsgeladen in Szene. Dabei bewegt sich der musikalische Stil zwischen Folk-Rock, Country und deutscher Liedermachertradition.

thebribeandthemockery.bandcamp.com

www.philipptaubert.de

 

Sonntag, 29.05. 20:00 Der Schneemann [D 1944, 12min.]

Zunächst war der Schneemann noch so schlau, sich im Kühlschrank zu verstecken, aber nichts hält ewig: er sehnt sich nach der Schönheit des Sommers und ist bereit, für den Augenblick zu sterben,...

 

Der Aufenthalt

DDR 1982, 98 min., R.: Frank Beyer, B.: Wolfgang Kohlhaase nach dem Roman von Hermann Kant, M.: Günther Fischer, D.: Sylvester Groth, Klaus Piontek, Fred Düren;

Ein 19jähriger deutscher Soldat gerät durch eine Verwechslung in den Verdacht, bei einer SS-Razzia in Lublin ein polnisches Mädchen ermordet zu haben. Unschuldig im Sinne der Anklage sieht er sich in der Haft dem faschistischen Geist und den alten Hierarchien seiner Mithäftlinge ausgesetzt.

Der ungewöhnliche Betrachtungswinkel des fesselnden Kammerspiels lässt Grautöne zu und beschäftigt über das Filmende hinaus, zumal die Fragen nach Zugehörigkeit, Schuld und Mitverantwortung unter Kriegsrecht durchaus auch für andere heutige Konflikte Anwendung finden könnten…  

 

Dienstag, 31.05 20:00 Vom KZ Esterwegen zum KZ Sachsenhausen

Infoveranstaltung und Ausstellung mit Ralph Gabriel

Zur Sicherung der Macht des NS-Systems errichtete das preußische Innenministerium 1933 staatliche Konzentrationslager in den Emslandmooren, darunter das KZ Esterwegen. 1934 übernahm die SS dieses Lager und ließ es durch den SS-Architekten Bernhard Kuiper vollständig umbauen. Mit der Entscheidung, neue und moderne KZs zu errichten, wurde Kuiper auch mit den Planungen für ein neues Musterlager bei der Reichshauptstadt Berlin betraut. Am Stadtrand von Oranienburg entwickelte er auf einem kiefernbewaldeten Forstgelände das KZ Sachsenhausen zu einer „Idealstadt“ für die SS. Während der Bauarbeiten kam es in Esterwegen und Sachsenhausen zu schweren Misshandlungen und Tötungen von Häftlingen, die die Pläne des ehrgeizigen SS-Architekten umsetzen mussten.

 

+ + + immer montags von 18:30-19:30 Uhr + + + 

Offene Mieterberatung von Rechtsanwalt Henrik Solf mit Unterstützunge der Bezirksgruppe Prenzlauer Berg der Berliner Mietergemeinschaft

BAIZ

Kultur- und Schankwirtschaft

Schönhauser Allee 26A

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Physisch:

täglich ab 16:00 bis

Barmensch am Ende

 

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