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Wer in den letzten Jahren noch nicht da war:
Die Demo für Arbeitslose und die, die es noch werden wollen, hat einen in Berlin einmaligen Charakter – im Zusammenhang mit der kraftvollen Manifestation gab es Aussagen wie „angenehmste Demo des Jahres“ oder „letzte Demo, auf die ich noch gehe“, manche entdecken auch den „letzten Rest Prenzlauer Berg“. Das Gesamtpaket wird durch ein Solitrinken direkt im Anschluss zum Erwirtschaften der Demo-Unkosten im idyllisch gelegenen BAIZ – Schankvorgarten abgerundet.
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2. Mai Internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen.
„Wir haben Zeit“ – 13:00 (pünktlich) Demo am Senefelder Platz
Parteien von Links bis Rechts wollen die Arbeitslosigkeit bekämpfen. Aber eigentlich werden die Arbeitslosen bekämpft. Weniger sollen sie haben, für unbezahlte Arbeit zur Verfügung stehen. Und wer Arbeit hat, der soll natürlich auch mit weniger auskommen. Alle haben das gleiche Problem: zu geringes Einkommen. Trotzdem versucht man die Menschen zu spalten, in Arbeitende und Arbeitslose. Und die Arbeitslosen in Arbeitswillige und Arbeitsscheue. Als ob nicht alle die gleichen Probleme und Bedürfnisse hätten. Immer weniger Menschen erledigen immer mehr Arbeit. Es gibt keinen Mangel. Aber es gibt Armut. Was für ein Skandal!
Veraltete Arbeitsethik: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Jeder Mensch das Recht auf Essen! Arbeit entscheidet nicht über seine Existenzberechtigung.
Gegen den Zwang zu Lohnarbeit!
Gegen sinnlose Arbeit!
Leben ist kein Lohn!
Gegen die Diskriminierung Arbeitsloser!
Mein Freund ist Roboter!